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<title>Inselbegabung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Inselbegabung</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Eine <b>Inselbegabung</b> ist eine besonders herausragende Begabung in einem spezifischen Bereich („Insel“), die überwiegend bei Menschen mit <a href="Geistige_Behinderung" title="Geistige Behinderung">geistiger Behinderung</a>, <a href="Tiefgreifende_Entwicklungsst%C3%B6rung" title="Tiefgreifende Entwicklungsstörung">tiefgreifender Entwicklungsstörung</a> oder <a href="Hirnschaden" title="Hirnschaden">Hirnschädigung</a> auftritt. Sie sticht weit aus deren sonstigen Fähigkeiten heraus und ist nicht durch bloßes <a href="%C3%9Cbung" title="Übung">Üben</a> erklärbar. Meist handelt es sich um <a href="Mathematik" title="Mathematik">mathematische</a>, <a href="Kunst" title="Kunst">künstlerische</a>, <a href="Musik" title="Musik">musikalische</a> oder extreme <a href="Ged%C3%A4chtnis" title="Gedächtnis">Gedächtnis</a>leistungen, wobei auch mehrere Inselbegabungen bei derselben Person vorliegen können.<sup id="cite_ref-:0_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Phänomen erlangte insbesondere durch den Film <i><a href="Rain_Man" title="Rain Man">Rain Man</a></i> Bekanntheit.
</p><p>Inselbegabungen werden auch als <b>Savant-Syndrom</b> bezeichnet. Da sie in den wichtigsten Diagnose-Katalogen <a href="Diagnostic_and_Statistical_Manual_of_Mental_Disorders" title="Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders">DSM</a> und <a href="Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme" title="Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme">ICD</a> jedoch nicht klassifiziert sind, gibt es bislang keine einheitliche Definition des Phänomens. Der Autismus-Forscher <a href="Darold_Treffert" title="Darold Treffert">Darold Treffert</a> schlug 1989 eine Unterscheidung in „erstaunliche“ und „<a href="Begabung" title="Begabung">talentierte</a>“ Inselbegabte vor.<sup id="cite_ref-Treffert,_Darold_A._1989_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Treffert,_Darold_A._1989-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während „erstaunliche“ Inselbegabte wirklich herausragende Fähigkeiten besäßen, wiesen die „talentierten“ höchstens durchschnittliche Leistungen auf, die jedoch in Anbetracht ihrer Behinderung bemerkenswert seien.<sup id="cite_ref-Treffert,_Darold_A._1989_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Treffert,_Darold_A._1989-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bislang existieren, auch aufgrund der unklaren Kriterien, keine zuverlässigen Daten über die Gesamtzahl inselbegabter Individuen. Mit einer Häufigkeit von etwa 1 von 1.000 intellektuell beeinträchtigten Menschen, gelten sie als extrem selten. Gehäuft ist das Phänomen jedoch bei Autismus zu beobachten. So sind etwa 50 % der bestätigten Inselbegabten Autisten. Umgekehrt sind jedoch die wenigsten Autisten inselbegabt. Der Großteil bestätigter Inselbegabter, etwa 85 %, sind männlichen Geschlechts.<sup id="cite_ref-:0_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zum_Begriff">Zum Begriff</h2></div>
<p>Der 1887 von dem englischen <a href="Neurologie" title="Neurologie">Neurologen</a> <a href="John_Langdon-Down" class="mw-redirect" title="John Langdon-Down">John Langdon-Down</a> in einer Vorlesungsreihe eingeführte Begriff „<i>idiot savant“</i> (aus dem Französischen von „<i>idiot“</i> als <a href="Geistige_Behinderung#Veraltete_Bezeichnungen" title="Geistige Behinderung">veraltete Bezeichnung</a> für einen geistig behinderten Menschen – insbesondere einen Menschen mit einer sehr schweren <a href="Intelligenzminderung#Stufen_der_Intelligenzminderung" title="Intelligenzminderung">Intelligenzminderung</a> und somit einem Intelligenzquotienten von unter 20 – und „<i>savant“</i> im Sinne von „gelehrt“, wörtlich also „gelehrter Idiot“) ist irreführend und nach heutigen Maßstäben diskriminierend.
</p><p>Aktuell spricht man von <i>Inselbegabten</i> oder <i>Savants</i>. Besonders herausragende Inselbegabte werden von dem US-Verhaltenswissenschaftler und Forscher Darold Treffert als <i>prodigious savants</i> bezeichnet, abgeleitet vom englischen „<i>prodigious“</i> („erstaunlich“). Autistisch veranlagte Inselbegabte werden auch <i>autistic savant</i> oder <i>savant autistique</i> genannt. Auch der Begriff <i>savant</i> ist irreführend, da das <a href="Substantiv" title="Substantiv">Substantiv</a> <i>savant</i> in der französischen und in der englischen Sprache in einem allgemeinen Sinn „Wissender“ oder „<a href="Wissenschaftler" title="Wissenschaftler">Gelehrter</a>“ bedeutet.
</p><p>Der Begriff „Inselbegabung“ trifft den Kern des Phänomens am ehesten, da er ausdrückt, dass bei insgesamt schwacher Begabung in einem abgegrenzten einzelnen Fach, einer Insel, eine herausragende Leistungsfähigkeit vorliegen kann, die in bizarrem Gegensatz zur übrigen Persönlichkeit steht. Es handelt sich um „eine isolierte Gabe inmitten von Defekten“ (<a href="Douwe_Draaisma" title="Douwe Draaisma">Douwe Draaisma</a>, 2006).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ursachen">Ursachen</h2></div>
<p>Die Ursachen von Inselbegabungen sind noch nicht genau bekannt. Die Fallbeschreibungen in der Literatur enthalten die unterschiedlichsten Charakterisierungen. Einige musikalische Savants sind <a href="Blindheit" title="Blindheit">blind</a>. Derzeit geht man davon aus, dass den Savants eine wichtige Filterfunktion fehlt, die unwichtige Daten ausblendet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Inselfertigkeiten sind fast immer angeboren, können jedoch auch später aus einer Hirnschädigung entstanden sein. Bei den meisten Inselbegabten ist die Sprache deutlich unterentwickelt; es gibt aber auch solche, die in kürzester Zeit eine Fremdsprache aufnehmen. Zu jeder Regel können genügend Ausnahmen belegt werden. Generalisierungen sind nicht möglich, und dementsprechend differieren auch die Deutungen der Ursachen.
</p><p>Bei der Suche nach Erklärungen ist zu unterscheiden zwischen dem prüfbaren Können der Inselbegabten und der Frage, warum sie das können. Zuerst geht es um mögliche Strategien, die Inselbegabte anwenden, und darum, ob diese Leistungen auf erkennbaren Gedächtnisstützen, Rechenkünsten oder der geschickten Anwendung von Faustregeln beruhen. Von Rechenkünstlern unter den Inselbegabten weiß man, dass sie nicht tatsächlich rechnen, sondern aus einem in ihrem Gedächtnis gespeicherten nahezu unendlichen Fundus von Zahlenketten und „Rohbausteinen“ die erforderlichen Elemente abrufen und zu neuen Zahlenketten kombinieren, die dann ebenfalls gespeichert werden und bei erneutem Abfragen der gleichen Aufgabe – und sei es 20 Jahre später – schnell verfügbar sind. Manchmal werden dabei auch ursprüngliche Fehler und deren anschließende Korrektur stereotyp wiederholt, was diese Gedächtnistheorie stützt. Zeichenkünstler wie <a href="Stephen_Wiltshire" title="Stephen Wiltshire">Stephen Wiltshire</a> haben meist ein <a href="Fotografisches_Ged%C3%A4chtnis" title="Fotografisches Gedächtnis">fotografisches Gedächtnis</a>, wobei das Gesamtbild mit allen, auch kleinsten Details in einem Akt in das Gedächtnis aufgenommen wird. Inselbegabte behalten, wie schon von <a href="John_Langdon_Down" title="John Langdon Down">John Langdon Down</a> beschrieben, die oberflächlichen Fakten, aber nicht die Zusammenhänge und nicht die dahinter liegenden Theorien.
</p><p>Die zweite Frage lautet, warum Inselbegabte solche Strategien entwickeln können und andere nicht. Eine einheitliche Theorie ist noch nicht in Sicht. Gerade wegen der Vielfalt der Erscheinungsformen haben die meisten Theorien, die aus einzelnen Phänomenen abgeleitet wurden, nur einen begrenzten Aussagewert.
</p><p>Die älteste Theorie vermutete in den Inselbegabten verunglückte Genies, bei denen durch einen Geburtsschaden alle Begabungen außer einer einzigen irreparabel beschädigt wurden. Nach heutigem Kenntnisstand ist diese Theorie nicht haltbar. Eine andere Überlegung sucht die Erklärung des Phänomens in der Kompensation. Inselbegabte haben, bedingt durch eine sinnliche Störung oder durch autistische Anlagen, kompensatorisch eine Neigung zur Beschäftigung mit trivialen und bizarren Tätigkeiten und lassen sich durch nichts von dieser <i>one track mind</i> abbringen. Nach <a href="Douwe_Draaisma" title="Douwe Draaisma">Douwe Draaisma</a> ist der Inselbegabte das Produkt aus Konzentration, Einseitigkeit und endloser Wiederholung.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Hypothese der <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard</a>-Neurologen <a href="Norman_Geschwind" title="Norman Geschwind">Norman Geschwind</a> und Albert Galaburda beruht auf Erkenntnissen der Hirnforschung, wonach zwischen der zehnten und der achtzehnten Woche der Schwangerschaft ein beschleunigtes Wachstum des Gehirns eintritt. Störungen dieser explosionsartig beschleunigten Neuronenverbindungen führen zu massiven Gehirnschäden. Einer der möglichen Störfaktoren ist das männliche Hormon <a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a>, das im Körper zirkuliert, während die Hoden des Ungeborenen angelegt werden. Ein hoher Testosteronspiegel wirkt hemmend auf das Wachstum der <a href="Hirnrinde" title="Hirnrinde">Hirnrinde</a>. Diese Theorie könnte die männliche Überrepräsentanz unter den Inselbegabten erklären.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch der Hirnforscher <a href="Michael_Fitzgerald_(Mediziner)" title="Michael Fitzgerald (Mediziner)">Michael Fitzgerald</a> sieht die herausragende Kreativität der Inselbegabten als Folge der bei den Autisten bestehenden neuronalen Fehlschaltungen. Seiner Meinung nach waren bei vielen <a href="Genie" title="Genie">Genies</a> wie <a href="Albert_Einstein" title="Albert Einstein">Albert Einstein</a>, <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a> und <a href="Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart">Mozart</a> mehr oder minder starke Ausprägungen von <a href="Autismus" title="Autismus">Autismus</a> vorhanden. Ein australischer Forscher geht davon aus, dass man bestimmte Gehirnareale ausschalten muss, um die Reserven der anderen Bereiche freisetzen zu können. Seine Versuchsergebnisse mit starken Magnetfeldern (<a href="Transkranielle_Magnetstimulation" title="Transkranielle Magnetstimulation">rTMS</a>) und die daraus abgeleiteten Thesen sind jedoch umstritten.
</p><p>Eine weitere gängige Theorie besagt, dass bei Inselbegabten die Filtermechanismen des Gehirns gestört seien. Dadurch würden nur ausgewählte Informationen des Unbewussten und nur einzelne, für relevant gehaltene, Informationen des Gedächtnisses dem bewussten Bereich des Gehirns zugeführt, um dessen <a href="%C3%9Cberforderung#Psychologie" title="Überforderung">Überforderung</a> zu verhindern und den Menschen im Alltag schneller und intuitiver entscheiden zu lassen. Es wird auch vermutet, dass jeder Mensch ausnahmslos alle Sinneseindrücke in seinem Gedächtnis speichert, aber nur Zugriff auf die wichtigen hat, während ein Savant in einem Teilbereich auf jede Information zugreifen kann, unabhängig von ihrer <a href="Relevanz" title="Relevanz">Relevanz</a> oder emotionalen Bedeutung.
</p><p>Neuere Forschungen (2012) an <a href="Drosophila_melanogaster" title="Drosophila melanogaster">Taufliegen</a> zur Gedächtnisbildung deuten auch auf mögliche Ursachen<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Zusammenhang mit <a href="Dopamin" title="Dopamin">Dopamin</a> und Savants hin. Dies würde solchen Theorien entgegenkommen. Es konnte gezeigt werden, dass ein Dopamin-Rezeptor (DAMB-Receptor) beim Prozess des „Vergessens“ eine wichtige Rolle spielt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wichtig ist, sich vor Augen zu führen, dass es nicht den einen Savant gibt, sondern ein breites Spektrum von Inselbegabten mit sehr unterschiedlichen Hirnstörungen und Teilbegabungen. Deshalb ist es auch schwierig, den Savant-Zustand zu „simulieren“ und normal begabte Menschen vorübergehend in „autistische Genies“ zu verwandeln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Highly_Superior_Autobiographical_Memory" title="Highly Superior Autobiographical Memory">Highly Superior Autobiographical Memory</a></li>
<li><a href="Hochbegabung" title="Hochbegabung">Hochbegabung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jacob A. Berry, Isaac Cervantes-Sandoval, Eric P. Nicholas, Ronald L. Davis: <i>Dopamine Is Required for Learning and Forgetting in Drosophila.</i> Neuron, 2012; 74 (3): 530 <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/j.neuron.2012.04.007">10.1016/j.neuron.2012.04.007</a></span>.</li>
<li>Darold A. Treffert: <i>Savant syndrome: Realities, myths and misconceptions.</i> In: <i>J Autism Dev Disord</i> 44, 3, 2014: 564–571. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10803-013-1906-8">← Abstract and References.</a></li>
<li>Darold A. Treffert, Gregory L. Wallace: <i>Inselbegabung</i>. <a href="Spektrum_der_Wissenschaft" title="Spektrum der Wissenschaft">Spektrum der Wissenschaft</a>, September 2002.</li>
<li>Darold A. Treffert, Gregory L. Wallace: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ucd.ie/artspgs/langimp/savants2.pdf">Islands of Genius. Artistic brilliance and a dazzling memory can sometimes accompany autism and other developmental disorders</a></i>. <a href="Scientific_American" title="Scientific American">Scientific American</a>, Juni 2002.</li>
<li><a href="Bas_Kast" title="Bas Kast">Bas Kast</a>: <i>Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft. Die Kraft der Intuition</i>. Fischer Verlag, 2007.</li>
<li><a href="Daniel_Tammet" title="Daniel Tammet">Daniel Tammet</a>: <i>Elf ist freundlich und Fünf ist laut. Ein genialer Autist erklärt seine Welt</i>. Patmos Verlag, 2007. Siehe speziell dazu: <a href="Syn%C3%A4sthesie" title="Synästhesie">Synästhesie</a>.</li>
<li><a href="Douwe_Draaisma" title="Douwe Draaisma">Douwe Draaisma</a>: <i>Der Profit eines Defekts: das Savantsyndrom</i>. In: <i>Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird – Von den Rätseln unserer Erinnerung.</i> Piper, 2006, ISBN 3-492-24492-0 (mit weiteren Quellenangaben).</li>
<li>Leon K Miller: <i>Musical Savants. Exceptional Skill in the Mentally Retarded.</i> Erlbaum, Hillsday NJ 1989.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Film,_DVDs"><span id="Film.2C_DVDs"></span>Film, DVDs</h2></div>
<ul><li><a href="Petra_H%C3%B6fer" title="Petra Höfer">Petra Höfer</a> und <a href="Freddie_R%C3%B6ckenhaus" title="Freddie Röckenhaus">Freddie Röckenhaus</a>: <i><a href="Expedition_ins_Gehirn" title="Expedition ins Gehirn">Expedition ins Gehirn</a></i>; Teil 1: <i>Gedächtnis-Giganten</i>; Teil 2: <i>Der Einstein-Effekt</i>; Teil 3: <i>Der große Unterschied</i>. (DVD, deutsch/englisch, ca. 156 Minuten) Wissenschafts-Dokumentation über Inselbegabte und Autisten mit Savant-Fähigkeiten. <a href="ARTE" class="mw-redirect" title="ARTE">ARTE</a> und <a href="Radio_Bremen" title="Radio Bremen">Radio Bremen</a>. <a href="TR-Verlagsunion" title="TR-Verlagsunion">TR-Verlagsunion</a>, 2006, ISBN 3-8058-3772-0. Der Film (engl. <i>Beautiful Minds: A Voyage Into The Brain</i>) des Biologen <a href="Gerhard_Roth_(Biologe)" title="Gerhard Roth (Biologe)">Gerhard Roth</a> von der <a href="Universit%C3%A4t_Bremen" title="Universität Bremen">Universität Bremen</a> sowie Darold Trefferts von der <a href="University_of_Wisconsin%E2%80%93Madison" title="University of Wisconsin–Madison">University of Wisconsin–Madison</a> <i>(University of Wisconsin Medical School)</i> in den <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a> stellt einige der oben aufgeführten Inselbegabten aus verschiedenen Ländern vor: Howard Potter, Orlando Serrell, Kim Peek, Matt Savage, Stephen Wiltshire, Temple Grandin, Alonzo Clemons, Christopher Taylor, Rüdiger Gamm. Er wurde von Fernsehanstalten in über zwanzig Ländern ausgestrahlt. Viele der Inselbegabten galten zunächst als „Geistig <a href="Behinderte" class="mw-redirect" title="Behinderte">Behinderte</a>“ und wurden teilweise in <a href="F%C3%B6rderschule_(Deutschland)" title="Förderschule (Deutschland)">Förderschulen</a> unterrichtet.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Inselbegabung" class="extiw external" title="wikt:Inselbegabung">Wiktionary: Inselbegabung</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Ich-habe-keinen-Supercomputer-in-meinem-Kopf-3421565.html">Telepolis</a> Ein autistischer Savant erklärt, wie sein Denken funktioniert – und was Normalbegabte davon lernen können.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-:0-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Gracjan Rudziński, Kinga Pożarowska, Kinga Brzuszkiewicz, Ewelina Soroka: <cite style="font-style:italic">An outline of savant syndrome</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Psychiatria Polska</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>58</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>4</span>, 31. August 2024, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220033-2674%22&key=cql">0033-2674</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>681–691</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.12740/PP%2FOnlineFirst%2F157104">10.12740/PP/OnlineFirst/157104</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.psychiatriapolska.pl/An-outline-of-savant-syndrome,157104,0,2.html">psychiatriapolska.pl</a> [abgerufen am 26. April 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Inselbegabung&rft.atitle=An+outline+of+savant+syndrome&rft.au=Gracjan+Rudzi%C5%84ski%2C+Kinga+Po%C5%BCarowska%2C+Kinga+Brzuszkiewicz%2C+...&rft.date=2024-08-31&rft.doi=10.12740%2FPP%2FOnlineFirst%2F157104&rft.genre=journal&rft.issn=0033-2674&rft.issue=4&rft.jtitle=Psychiatria+Polska&rft.pages=681-691&rft.volume=58" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Treffert,_Darold_A._1989-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Treffert,_Darold_A._1989_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Treffert,_Darold_A._1989_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Darold A. Treffert: <i>Extraordinary People. Understanding „Idiot Savants“.</i> New York 1989, ISBN 0-06-015945-6.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Markus Postulka, Steffen Flessa: <cite style="font-style:italic">Inselbegabung – Review zur Prävalenzbestimmung und Einschätzung der Systemrelevanz</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>22</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2/2020</span>, 2020 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/348714192_Inselbegabung_-_Review_zur_Pravalenzbestimmung_und_Einschatzung_der_Systemrelevanz">researchgate.net</a> [abgerufen am 26. April 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Inselbegabung&rft.atitle=Inselbegabung+-+Review+zur+Pr%C3%A4valenzbestimmung+und+Einsch%C3%A4tzung+der+Systemrelevanz&rft.au=Markus+Postulka%2C+Steffen+Flessa&rft.date=2020&rft.genre=journal&rft.issue=2%2F2020&rft.jtitle=Internationale+Zeitschrift+f%C3%BCr+Philosophie+und+Psychosomatik&rft.volume=22" style="display:none"> </span></span>
</li>
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